Karneval… ein Fest?

Jedes Jahr an Karneval ist in der Weltstadt Dülken der Marktplatz für ein paar Tage so verändert, dass man ihn kaum wieder erkennt. Die Karnevalszeit, die fünfte Jahreszeit, ist die Zeit, in der vielleicht die meisten Dinge passieren. Jedenfalls ist die Kunst des Karnevalfeierns von verschiedenen Leuten unterschiedlich definiert.

Ein wenig zur Geschichte des Karnevals.

Schon im Altertum gab es den Vorläufer zum Karneval. Vielleicht sind die Leute, die sagen, dass früher alles besser war besondere Karnevalfans, man weiß es nicht. Auch im Mittelalter bleibt der Karneval nicht aus, sodass man denken könnte, dass er eine Verfolgung anstrebt. In der Neuzeit, in der wir ja mittlerweile auch leben kann man nicht leugnen, dass der Karneval vorhanden ist, besonders am Niederrhein, zum Beispiel in Köln, eine der Hochburgen des Karnevals.

Was im Karneval auch eine sehr große Rolle spielt ist der Alkohol. Egal, wohin man an den Festtagen auf den Zügen sieht, bei sehr vielen ist zumindest ein kleines Fläschchen zu sehen. Nun ist tendenziell nichts gegen den Alkohol einzuwenden, aber wenn schon so viele Minderjährige an Karneval dem Alkohol hingezogen sind, dass sogar der Bürgermeister schon einen Elternbrief mit „wichtigen Informationen“ aufsetzen muss, sind die Stränge doch deutlich überschlagen. In Deutschland ist in den letzten Jahren der Alkohol Jugendlicher und Minderjähriger gestiegen. Die Krankenhäuser sind an den Karnevalstagen stark „eingebunden“. Hingegen sind in der Vorkarnevalszeit die Discounter, die den Alkohol verkaufen gut im Geschäft. Für sie sind die Veranstaltungen von Vorteil.

Der Gruppenzwang in einer Klasse oder anderen Gruppe in Bezug auf „Feiern gehen“ (im Klartext „einen saufen gehen“) ist natürlich auch immens, da die Kumpels überzeugen wollen, dass man mitkommt, o.ä. Wenn man sich also nicht so gut durchsetzen kann, oder nicht so selbstbewusst ist, kann man ausgesprochen leicht überzeugt und überredet werden. Selbst Charakterstarke Personen verfallen der Überzeugungskraft und dem Gruppenzwang. Der Alkohol soll die Feiergemeinschaft erheitern, oder allgemein die Feier puschen. Ob das in Form von Alkohol gelingt und auch mit Alkohol sein muss sei mal dahin gestellt.

Ich persönlich denke, dass der Alkohol nicht unbedingt immer dabei sein muss, um eine Feier schöner zu machen. Auch denke ich, dass man den Alkoholkonsum gerade in jüngeren Jahren nicht sehr ausführlich praktizieren sollte. Die letzte Entscheidung liegt aber definitiv bei den Betroffenen selber.

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